Offene Fragen nach einer Kindergeschichte stellen
Nach einer Geschichte muss ein Kind nicht jedes Detail richtig wiedergeben. Eine gute Frage lässt eine eigene Antwort zu. Beginne mit dem, was dem Kind aufgefallen ist, und höre auf, solange das Gespräch noch Spaß macht.
Mit einer Beobachtung beginnen
Frage: „Welche Stelle ist dir im Kopf geblieben?“ oder „Was ist dir auf dem Bild aufgefallen?“ Warte einen Moment. Zeigt das Kind nur auf ein Bild, darf das bereits eine Antwort sein.
Über Entscheidungen der Figuren sprechen
„Was hätte der Fuchs noch versuchen können?“ öffnet mehr Möglichkeiten als die Frage nach einer einzig richtigen Lösung. Frage bei einem Fehler auch, welche Hilfe die Figur gebraucht hätte.
Gefühle anbieten, aber nichts erzwingen
„Wie könnte sich die Figur dabei gefühlt haben?“ bleibt bei der Geschichte. Das Kind muss keine eigene Erfahrung erzählen. War eine Stelle zu unheimlich, könnt ihr sie nächstes Mal überspringen.
Mit einer Wahl enden
Frage, ob das Kind morgen dieselbe Figur, eine andere Art von Geschichte oder keine Fortsetzung möchte. Ein bis zwei Fragen reichen. Merke dir die Antwort für die nächste Auswahl.
Heute Abend ausprobieren
- Nach einer auffälligen Stelle fragen
- Zeit für eine Antwort lassen
- Der Idee des Kindes folgen
- Keine Wissensprüfung daraus machen
- Nächste Geschichte gemeinsam wählen