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Eine Gute-Nacht-Geschichte über eine kleine Freundlichkeit erfinden

Freundlichkeit braucht in einer Geschichte keinen perfekten Helden. Ein freier Platz auf einer Bank oder ein zurückgebrachter Handschuh ist für Kinder leichter vorstellbar als eine große Moral. Erzählt eine kleine Entscheidung und ihre Wirkung.

Einen vertrauten Ort wählen

Beginnt auf einem Spielplatz, an einer Haltestelle oder in einer Küche. Die Hauptfigur möchte nur etwas Einfaches, etwa nach Hause kommen oder einen Freund finden. Eine überraschende Figur ist möglich, aber die Handlung darf überschaubar bleiben.

Ein kleines Bedürfnis zeigen

Jemand hat etwas verloren oder weiß nicht, wo er sitzen kann. Das Problem soll sichtbar und nicht beängstigend sein. Die Hauptfigur darf kurz zögern, bevor sie sich entscheidet.

Tat und Wirkung erzählen

Die Figur hilft suchen oder macht Platz. Zeigt, was sich dadurch ändert, ohne eine Belohnung zu versprechen. Wenn das Kind eine andere Lösung vorschlägt, könnt ihr sie in der Geschichte ausprobieren.

Ruhig statt belehrend enden

Bringt die Figur zu einem stillen Ort zurück und schließt mit einem einfachen Bild. Fragt danach höchstens, was das Kind bemerkt hat. Auch Schweigen ist in Ordnung; kopiert für eigene Geschichten keine fremden Texte oder Bilder.

Heute Abend ausprobieren

  • Vertrauten Ort wählen
  • Einen Wunsch geben
  • Kleines Bedürfnis zeigen
  • Eine Entscheidung erzählen
  • Ruhig schließen
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